Viele neue Eindrücke

Auf ins Abenteuer!
Am 02.08. war es dann also soweit, nach einer Nacht in der Nähe von München bin ich mit meiner Mutter und meiner Freundin Magda zum Flughafen gefahren. Nach dem letzten Abschied von den beiden ging es dann tatsächlich los: Zusammen mit den anderen Freiwilligen bin ich in den ersten Flieger nach Doha gestiegen. Den gesamten Flug habe ich damit verbracht mein Abschiedsbuch zu lesen und die eine oder andere Träne zu vergießen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an jeden einzelnen, der sich die Zeit genommen hat mir ein paar Zeilen zu hinterlassen.
Von Doha aus ging es dann nach einem kurzen Aufenthalt weiter nach Johannesburg. Hier haben wir eine Nacht in einem schönen Hostel übernachtet, bevor es am nächsten Tag weiter nach Livingstone ging.
Dort angekommen, hat uns unsere Projektmanagerin Nina abgeholt und uns gleich zu unserem neuen zu Hause gebracht. Allerdings war an ausruhen gar nicht zu denken, da wir alle neugierig waren, unser neues zu Hause genauer kennen zu lernen. Also haben wir uns gleich auf den Weg in die Stadt gemacht, um einen 1. Überblick zu bekommen und die ersten Besorgungen zu erledigen, dabei ging es natürlich als erstes zum Simkarten Shop (welche bis heute noch nicht funktionieren). Danach haben wir dann das erste Mal eingekauft, wobei wir doch ziemlich beeindruckt und auch etwas überfordert mit der doch sehr großen Auswahl waren.
Beim anschließenden ersten Essen in Sambia haben wir dann auch unsere Vorgängerfreiwilligen kennengelernt. Alle haben uns herzlich begrüßt und auch in den nächsten Tage hatten sie immer ein offenes Ohr für uns, haben uns alle Fragen beantwortet und Tipps für unsere Jahr gegeben.
Am Abend stand dann die Abschiedsfeier der Ehemaligen an und wir hatten die Gelegenheit erste Kontakte zu knüpfen.
Auch am folgenden Tag hatten wir gleich volles Programm: die Ehemaligen hatten nämlich ein letztes Fußballturnier organisiert, an dem ca. 140 Kinder teilnahmen und wir auch gleich richtig eingeplant waren. So ging es also am Morgen direkt zum SOS-Kinderdorf, wo das Turnier stattfand.
Das war echt super, weil wir so gleich einen Eindruck davon bekommen haben, was man alles organisieren muss und wie solch ein Turnier ablaufen kann.
Außerdem haben wir einen ersten Eindruck der Freude an Bewegung und der Energie der Kinder bekommen. Am meisten waren wir wohl alle von den Tanzkünsten der Kids beeindruckt und was für eine super Atmosphäre während des gesamten Turnier herrschte.
Während der Pausen zwischen den einzelnen Spielen gab es zusätzlich „lifeskillsessions“, bei denen Themen wie Hygiene, HIV und Gruppenzwang angesprochen wurden.
Das Turnier ging den ganzen Tag über und nach den letzten anstrengenden Tagen, haben wir am Abend noch gemeinsam gekocht und gegessen und sind dann ziemlich tot ins Bett gefallen.
Und auch der nächste Tag sollte nicht langweilig werden, da wir uns dazu entschieden haben mit einem der Ehemaligen zusammen bei einem Rugbyturnier zu zusehen.

Am Abend hatten wir bei einem Braii (Barbecue) die Chance die meisten unsere zukünftigen Projektpartner kennen zu lernen, dass heißt es wurde gegrillt, es lief Musik und wir haben mit den (Schul-)Leitern unserer Projekte gesprochen. Gleichzeitig haben sich die Ehemaligen von ihren Projektpartnern verabschiedet.
Heute war dann alles etwas entspannter, da die Ehemaligen ihre Sachen packen und wir so auch etwas Zeit haben, anzukommen. Nur am Vormittag haben mein Projektpartner Immo und ich die Gelegenheit genutzt, dass Niklas (ein Ehemaliger) noch zur Acacia (eine unserer Einsatzstellen) musste, also sind wir gleich mitgefahren, um uns die Schule anzuschauen. Auf dem Rückweg haben wir noch den Sportkoordinator eingesammelt, um gemeinsam über die Zukunft des Schwimmunterrichts zusprechen.
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich schon in den ersten Tagen in Sambia eine Menge erlebt habe und viele Eindrücke sammeln konnte. In den nächsten Tagen werden wir dann alle Projekte einzeln besuchen, um die Gegebenheiten besser kennenzulernen.

Ich hätte nicht gedacht, dass an den 1. Tagen schon so viel passieren würde.
Ich bin also gespannt und freue mich auf alles weiter, was uns in den nächsten Tagen noch erwartet.

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